Home
Team

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  


Das Buchdruck Hohnholt Team aus Bremen grüßt alle Besucher
und wünscht ihnen viel Spass auf unseren Seiten.  


 

Unsere Geschichte - Hohnholt historisch

 

Sie interessieren sich für die Geschichte unseres Hauses? Dann laden wir Sie ein auf einen historischen Streifzug durch zwei Jahrhunderte:

 

Firma Hohnholt in der Buchtstrasse Unsere Urgroßmutter kannte sich in der Baubranche ihre Mannes aus, wo täglich viele Pläne und Zeichnungen ausgeführt werden mussten, dreimal, viermal, und öfter. Eine zeitraubende und mühselige Handarbeit, und obendrein kostspielig. Sollte dieser Zustand sich nicht ändern lassen? Caroline Hohnholt informierte sich über die neue Technik des Kopierens, von der sie gelesen hatte. Und begann nachzudenken. Als Idee und Wirklichkeit bei ihr übereinstimmten, liess sie im Jahre 1902 das Gewerbe einer „Paus- und Kopieranstalt“ eintragen. Auf dem Dach des Hauses Buchstraße 10 entstanden die ersten Lichtpausen. Unsere Urgroßmutter bediente sich dabei der Sonnenstrahlen. Eine höchst unzuverlässige Arbeitsweise, wie man sich denken kann. Aber doch ein Anfang, der zum Erfolg führen sollte.Zeichnungen auf Waescheleine

  Die meisten Erfindungen sind Eintagsfliegen. Selbst heute, da den Wissenschaftlern und Ingenieuren alle nur denkbaren technischen Hilfsmittel zur Verfügung stehen, scheitern neun von zehn Erfindungen. Einige jedoch erreichen ein hohes Alter. Die Erfindung der lichttechnischen Wiedergabe, mit der sich unabhängig voneinander Männer in Deutschland, England und Frankreich beschäftigten, wird einen ganzen Industriezweig erblühen lassen.

 

Hohnholt Preisliste Aber davon kann unsere Urgroßmutter zu Anfang des letzten Jahrhunderts noch nichts wissen. Sie hat die Marktlücke erkannt und verfolgt ihre Idee mit handwerklicher Ausdauer. Und weil jede Idee ihre Preis hat, verschickt sie an Interessenten eine Preisliste. Niemand soll glauben, dass er bei ihr die Katze im Sack kauft. Es gibt aber auch nichts umsonst.  

Baumeister, Architekten, Ingenieure und Schiffbaubetriebe lernten den Vorteil der schnellen Vervielfältigung sehr bald zu schätzen und trugen fortan ihre Zeichnungen in die Buchtstraße, wo sie mittels eines kleinen Aufzugs ins oberste Stockwerk gelangten. Schon damals war das Treppensteigen unbeliebt. Als jedoch Carolines Sohn, unser Großvater Friedrich C. Hohnholt in die Firma eintrat, erkannte er, dass sie noch reichlich tief in den Kinderschuhen steckte und verändert werden musste. 

 

Kohlelampe Aus der Werkstatt unterm Dach machte er seinen Betrieb im Erdgeschoss, ersetzte die unzuverlässigen Sonnenstrahlen durch Kohlelampen, schaffte Kameras der neuesten Bauart an und bemächtigte sich des Trocken-Lichtpaus-Verfahrens. 

Friedrich C. Hohnholts Sohn Werner folgte den Anregungen seines Vaters und verhalf durch eigene Ideen und Impulse der Reprotechnik zu jener Bedeutung, die sie in zwischen für Handel und Gewerbe, Industrie, Verwaltung, Werbung und Architekten hat.

 

Die Servicepalette umfasst alle Verfahren der lichttechnischen Wiedergabe - von der Kopie bis zum Druck - als Hilfsmittel zur Information und Dokumentation: Das Lichtpaus-Verfahren, die verschiedenen Fotokopier-Verfahren, die Mikrofilm-Technik, die Technische Digital Fotografie, das Großfoto und den Kleinoffset-Druck, ein Flachdruck für kleinere und mittlere Stückzahlen im Format bis maximal DIN A 2. Einer der Apparate für die Negativherstellung von Zeichnungen, Plänen, Büchern, Dokumenten, Urkunden, Zeitungen, Grafiken, starken Folianten (vielleicht Folien heute?), Stichen und Bremensien verschiedenster Art in der Größe bis DIN A 1, ein- oder mehrfarbig. Vom Negativ erfolgt die Rückvergrößerung  bzw. die Verkleinerung auf die jeweils gewünschten Formate. Für die Negativherstellung ist auf jeder Seite eine Lichtstärke von mindestens 2000 Watt erforderlich.

 


Bis zum heutigen Tage zählen zur Philosophie der Firma Hohnholt Pioniergeist, Teamgeist und Kreativität. Die damals eingesetzten Kohlelampen und die eingesetzte Chemie gibt es heute nicht mehr. Der „Druck auf Abruf“ prägt heute das Geschehen im Unternehmen, welches konsequent auf Digitaldruck umgestellt hat. Der Geschäftsführer Günter Hohnholt rüstete als einer der ersten seinen Maschinenpark auf Digitaldruck um.